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Wie klingt ein Pirol?

Der Pirol singt einen kurzen, weichen, flötenden Pfiff, oft als „didlio“ beschrieben, und gibt bei Gefahr ein raues, katzenartiges Kreischen von sich.

Vogelstimmen zum Entspannen und Konzentrieren | Abgelegener Sommergarten

Vogelstimmen zum Entspannen und Konzentrieren | Abgelegener Sommergarten

Der Pirol (Oriolus oriolus) ist ein leuchtend gelber Vogel, der hoch im Laub bleibt, deshalb hört man ihn meist lange, bevor man ihn sieht. Der Gesang ist kurz, wiederholt sich aber, und sein voller, fast tropischer Klang hebt sich von anderen europäischen Vögeln ab.

Er ist ein später Sommergast: Pirole kommen im Mai aus Afrika und ziehen im Spätsommer wieder weg, deshalb gehört der Gesang zu warmen Tagen in Laubwäldern, Bäumen am Fluss und alten Gärten.

In zwei unserer Sommeraufnahmen ist der Pirol in den Kapiteln markiert. Die Zeitmarken unten springen direkt dorthin.

Where to hear it in our recordings

Kurze Fragen

Wann kann man einen Pirol hören?

Von Mai bis etwa August, wenn er in Europa ist.

Warum klingt der Pirol tropisch?

Sein reiner, flötender Pfiff ist anders als bei den meisten europäischen Singvögeln; den Winter verbringt der Vogel in Afrika.

Unsere Aufnahmen dazu